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Einzelkämpfer bereuen die Vernetzung nicht
CLUSTER: Bei Kunststoff in OÖ. 300 Firmen
LINZ. Mit 300 beteiligten Unternehmen hat sich der seit fünf Jahren bestehende oberösterreichische Kunststoff-Cluster zum größten Netzwerk für diese Werkstoffgruppe in ganz Europa gemausert.
Das hat Werner Pamminger erhoben und der Mitarbeiter der Technologie- und Marketinggesellschaft des Landes Oberösterreich, Schirmherrin über diesen und andere Cluster, muss es wissen.
Pamminger ist Leiter des Kunststoff-Clusters. Dieser vermeldet Leistungen, die nicht im Verborgenen blühen sollten, wie die Beteiligten meinen.
So hat etwa Firma Aspöck Systems in Peuerbach mit den Cluster-Partnern OptiMel und PTM Kunststofftechnologie eine neue Steckverbindung entwickelt. Was unspekakulär klingt, bringt Aspöck einen Umsatzsprung von 40 Prozent auf heuer rund 38 Millionen Euro. Das gab gestern Karl Aspöck bei einer Pressekonferenz bekannt.
Die Steckverbindungen kommen bei Anhängern zum Einsatz: in der Landwirtschaft, bei Lkw und Karavans. Ohne Cluster wäre diese Innovation nicht in sieben Monaten möglich gewesen, so Pamminger.
Ein weiterer, der den Kunststoff-Cluster über den grünen Klee lobt, ist Josef Bittendorfer. Er führt in Scharnstein ein Büro für Kunststofftechnik und hat sich mit fünf weiteren kleinen Kunststoffbetrieben zusammengeschlossen. Auf Messen fährt etwa nur einer und informiert die anderen und auch in anderen Bereichen wird kooperiert. Was Bittendorfer macht? Er konstruiert etwa Gehäuse für Computer, die von Alaska bis in die Wüste Gobi jeder Temperaturbelastung Stand halten. (haas)
OÖN vom 25.5.2004
Link:
www.nachrichten.at/wirtschaft/273123
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