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KC setzt auf Vernetzung und Geschwindigkeit
KUNSTSTOFF-CLUSTER ALS INITIATOR FÜR INNOVATIONEN
Seit mittlerweile fünf Jahren ist der Kunststoff-Cluster KC aktiv. In dieser Zeit hat er sich mit rund 300 Partnerunternehmen zum bedeutensten kunststoff-spezifischen Netzwerk Europas gemausert und zum Forum für Innovation und Fortschritt im Kunststoff-Bereich entwickelt. In den vergangenen Jahren hat der KC über 50 Innovationsprojekte mit 230 Unternehmen begleitet bzw. initiiert. "Jetzt geht es verstärkt darum auch EU-Mittel für die Partnerunternehmen zu lukrieren", erklärte diese Woche KC-Leiter Werner Pamminger. Erreichen will man das über die zwei Strategien "Wachstum durch Vernetzung" und "Innovation in Rekordzeiten".
Ein Beispiel wie Wachstum durch Vernetzung erfolgreich gelingt, ist das Projekt PIC (Plastics Innovation Competencies). Im Netzwerk PIC haben sich 6 hochqualifizierte Kleinstunternehmen aus dem Dienstleistungs- und Beratungsbereich zusammengeschlossen, um durch die Sicherheit und Kompetenz eines größeren virtuellen Unternehmens erfolgreich Aufträge bei Großunternehmen an Land zu ziehen. Dies ist auch bereits gelungen.
Ein Beispiel für Innovation in Rekordzeiten ist die Kooperation von Aspöck Systems, Peuerbach, PTM Kunststofftechnologie, Natternbach, und der deutschen OptiMel. Die drei Unternehmen haben in nur 7 Monaten eine wasserdichte Ummantelung für Steckverbinder im Anhängerbereich entwickelt. Diese am Markt derzeit einzigartige Technologie schafft den Unternehmen einen enormen Wettbewerbsvorsprung, was sich am Beispiel der Fa. Aspöck in einem deutlichen Marktanteils- bzw. Umsatzwachstum (ca. 40 Prozent) niederschlug. Der Mitarbeiterstand wuchs um ca. 100 Personen.
Oberösterreichische Wirtschaft vom 28.5.2004
Link:
http://wko.at/ooe/Medien/Kammernachrichten/2004/pdf-Files/KN22aussen.pdf
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